Erschießung
USA wollen Menschen wieder öffentlich hinrichten lassen

Die USA wollen Menschen wieder öffentlich hinrichten lassen.

    US-Verteidigungsminister Pete Hegseth
    US-Verteidigungsminister Pete Hegseth (picture alliance / newscom | BONNIE CASH)
    Die für Anfang Dezember geplante Erschießung eines zum Tode verurteilten Attentäters auf einem texanischen Militärstützpunkt soll per Livestream übertragen werden, wie Verteidigungsminister Hegseth mitteilte. Man werde dafür sorgen, dass Menschen die Hinrichtung des früheren Militärpsychiaters öffentlich beobachten könnten. Menschen müssten verstehen, dass solche Taten schwerwiegende Konsequenzen hätten. Seit dem Zweiten Weltkrieg habe man nicht mehr mit Gewehren hingerichtet, führte Hegseth aus. Ihm gefalle die Mentalität, die man im Zweiten Weltkrieg gehabt habe. Der Todeskandidat hatte 2009 13 Menschen getötet und 32 verletzt.
    Laut dem Death Penalty Information Center wär es die erste Militärhinrichtung in den USA seit 65 Jahren - und die erste durch ein Erschießungskommando des Militärs seit 1945. Die letzte allgemein öffentliche Hinrichtung in den USA wurde 1936 vollzogen: Damals wurde in Kentucky ein Mann vor Tausenden Schaulustigen gehängt.
    Diese Nachricht wurde am 09.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.