St. Petersburg
Nach Gesprächen mit Putin: EU-Kommission erwartet Unterrichtung der US-Delegation

Der russische Präsident Putin führt in Sankt Petersburg neue Gespräche mit dem US-Sondergesandten Witkoff.

    Der russische Präsident Wladimir Putin (links), sein Berater Juri Uschakow (3. von links), Steve Witkoff (2. von rechts) – Sondergesandter des US-Präsidenten für Friedensmissionen – sowie Kirill Dmitrijew (rechts), russischer Sonderbeauftragter des Präsidenten für Investitionen und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Ausland, sind hier während eines Treffens im Konstantin-Palast zu sehen.
    Steve Witkoff, Sondergesandter des US-Präsidenten für Friedensmissionen, spricht mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin (picture alliance/TASS/Kristina Solovyova)
    Der Kreml sprach von möglichen Fortschritten zur Beilegung des Ukraine-Konflikts. Außerdem sei man an einer Wiederherstellung der Wirtschaftsbeziehungen zu den USA interessiert. Russland stellte zudem ein Dreiertreffen zwischen Putin, US-Präsident Trump und dem chinesischen Staatschef Xi in Aussicht.
    Eine Sprecherin der EU-Kommission erklärte in Brüssel, man erwarte im Anschluss an die Gespräche eine Unterrichtung durch die US-Delegation. Der ukrainische Präsident Selenskyj forderte in einem Interview mit dem US-Sender Fox News eine Teilnahme der Ukraine an allen Verhandlungen und eine Einbeziehung der Europäer.
    Im Rahmen des Treffens wurde der in Russland inhaftierte US-Bürger Stephen Hubbard freigelassen. Das bestätigten beide Seiten. Hubbard war vor vier Jahren in der Ukraine von russischen Soldaten festgenommen worden.
    Diese Nachricht wurde am 21.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.