Sondervermögen
Verbände fordern mehr Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr

Vor der Verkehrsministerkonferenz haben mehrere Verbände die Länder dazu aufgefordert, mehr Geld in den öffentlichen Nahverkehr zu investieren.

    Ein Fahrgast läuft über einen unteridrischen Bahnsteig in Berlin, an dem gerade eine Bahn der Linie U7 steht.
    U-Bahn in Berlin. (picture alliance / Caro Kadatz / Caro Kadatz)
    Der ÖPNV sei für viele Menschen zentral, um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, heißt es in einem Appell der Gewerkschaft Verdi, des Caritasverbands und der Klima-Allianz Deutschland. Gleichzeitig schone der Nahverkehr das Klima. Weiter heißt es, von den bislang abgerufenen rund 500 Millionen Euro des Sondervermögens für die Infrastruktur hätten beispielsweise Stadtstaaten wie Berlin in den öffentlichen Nahverkehr investiert, während Flächenländer das Geld bevorzugt für den Straßenbau einsetzten. Dabei brauche es gerade im ländlichen Raum bessere Nahverkehrsangebote wie Rufbusse, Radschnellwege oder Taktverdichtungen.
    Die Verkehrsminister der Länder beraten ab dem Mittag im bayerischen Hohenschwangau. Dabei soll es auf Initiative von Nordrhein-Westfalen und Bremen auch um ein mögliches Deutschlandticket für Gelegenheitsfahrer gehen.
    Diese Nachricht wurde am 21.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.