Welternährungstag
Verbände warnen vor Verschärfung der Hungerkrisen weltweit

Zum heutigen Welternährungstag haben mehrere Organisationen die Bundesregierung aufgefordert, sich stärker für den Kampf gegen den Hunger auf der Welt einzusetzen.

    Ein afrikanischer Landwirt prüft seinen von Trockenheit aufgerissenen Boden auf einem Getreidefeld
    Heute ist der Welternährungstag - und mehrere Organisationen rufen zum Kampf gegen den Hunger auf. (picture alliance / Jelena Cvetkovic)
    In einer Erklärung heißt es, Konflikte und Vertreibung verursachten seit langem Hungerkrisen. Hinzu kämen die Folgen der Klimakrise und der Kriege in der Golfregion sowie die hohe Schuldenlast vieler Länder. Die Bundesregierung müsse die geplanten Kürzungen bei der humanitären Hilfe im Haushalt 2027 zurücknehmen und die Ernährungssicherung verlässlich finanzieren. Die Erklärung unterzeichnet haben der Deutsche Naturschutzring, die Klima-Allianz Deutschland und der Verband Entwicklungspolitik VENRO. Nach Angaben der Organisation "Save the Children" sind weltweit rund 43 Millionen Kinder unter fünf Jahren von akuter Mangelernährung betroffen.
    Diese Nachricht wurde am 16.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.