
Die Chefin des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Pop, erklärte, jährliche Preissteigerungen dürften nicht dazu führen, dass immer mehr Menschen aus Kostengründen auf das Ticket verzichten müssten. Sie forderte die Einführung eines bundesweit einheitlichen Nahverkehrstarifs für Gelegenheitsfahrten. Der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, Resch, warf der Regierung vor, in der Verkehrspolitik falsche Prioritäten zu setzen. Mit nur einem Teil der Milliardenkosten für den Tankrabatt hätte sich die Preissteigerung beim Deutschlandticket verhindern lassen, sagte er.
Der Preis für das Deutschlandticket steigt im kommenden Jahr von monatlich 63 Euro auf 66,80 Euro. Der Fahrschein war 2023 für den Preis von 49 Euro eingeführt worden. Der Tankrabatt gilt ab heute. Bis Ende Dezember sinkt die Steuerbelastung auf Benzin und Diesel um jeweils rund 17 Cent pro Liter. Hintergrund sind die gestiegenen Preise für Benzin und Diesel, durch die Verwerfungen auf den Ölmärkten infolge des Iran-Kriegs.
Diese Nachricht wurde am 01.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
