Kämpfe zwischen Regierungstruppen und RSF-Miliz
Vereinte Nationen: Überschwemmungen verschärfen Massenflucht im Sudan

Im Sudan hat sich die Flüchtlingskrise weiter verschärft.

    Im Sudan versammeln sich Menschen vor einem Lastwagen von humanitären Helfern.
    Die Flüchtlingskrise im Sudan hat sich verschlimmert. (picture alliance | ASSOCIATED PRESS | Marwan Ali)
    Wie die Internationale Organisation für Migration in Genf mitteilte, gibt es derzeit rund 8,6 Millionen Binnenvertriebene. Weitere rund 4,5 Millionen Geflüchtete lebten in Nachbarländern. Seit Ende 2025 seien allein in der Region Kordofan 200.000 Menschen vor den Kämpfen zwischen Regierungstruppen und RSF-Miliz geflüchtet. Neben der Gewalt verschärften nun noch zusätzlich schwere Überschwemmungen die humanitäre Not, hieß es. Mehr als 33 Millionen Menschen seien auf Hilfe angewiesen.
    Diese Nachricht wurde am 19.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.