
Ein Bundesrichter erklärte, die Handlungen des Staatschefs fielen unter keinen Straftatbestand. Milei hatte im vergangenen Jahr auf sozialen Medien für die Kryptowährung "$LIBRA" geworben. Deren Wert stieg daraufhin auf eine Rekordhöhe, brach aber nur Stunden später ein. Anleger verloren Schätzungen zufolge mehr als 100 Millionen US-Dollar. Milei hatte daraufhin seinen Beitrag gelöscht und erklärt, Details der Kryptowährung nicht gekannt zu haben.
Kritiker des Präsidenten hatten hatten den Vorfall als eine Betrugsmasche eingestuft, bei der Entwickler eine Kryptowährung vorstellen, Investoren anlocken und dann schnell abkassieren. Teile der Opposition forderten ein Amtsenthebungsverfahren gegen Milei.
Dieser kritisierte nach der jetzigen Gerichtsentscheidung, die Vorwürfe hätten lediglich dem Ziel gedient, ihn und das Präsidentenamt aus politischen Gründen zu beschädigen. Aus der Opposition kam dagegen Kritik an dem Gericht.
Diese Nachricht wurde am 24.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
