
Die Behörde erklärte auf Anfrage des "Handelsblatts", Aufrufe zu den Demonstrationen würden in sozialen Medien auch von Teilen der linksextremistischen Szene verbreitet. Es gehöre zur bekannten Vorgehensweise solcher Akteure, legitimen gesellschaftlichen Protest zu radikalisieren.
Die Bundesschülerkonferenz äußerte die Sorge vor Ausschreitungen. Ihre Vize-Generalsekretärin Berthold sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", man wolle nicht, dass die Anliegen junger Menschen durch Gewalt in den Hintergrund gerieten.
Für Samstag haben die Initiative "Gen Z regelt" und andere Organisationen zu bundesweiten Kundgebungen in 23 Städten aufgerufen. Sie fordern mehr Investitionen in Bildung, Gesundheit sowie bezahlbares Leben und wenden sich gegen eine mögliche Wehrpflicht. In den vergangenen Wochen hatte es ähnliche Proteste unter anderem in Frankreich, Italien und Spanien gegeben, die teils von Gewalt, Brandstiftungen und Plünderungen begleitet wurden.
Diese Nachricht wurde am 28.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
