
Der Verlag teilte mit, sämtliche Arbeitsfassungen des Romans seien zusammengetragen und von einer externen Stelle untersucht worden. Dabei seien Spuren von KI festgestellt worden. In welchem Umfang sie eingesetzt wurde, ist demnach unklar. Versuche, gemeinsam mit Orélien entlastende Belege zu finden, seien ergebnislos geblieben. Der Autor habe schließlich erklärt, keine weiteren Informationen zur Verfügung zu stellen. Orélien weist die Vorwürfe zurück.
In deutscher Sprache sollte der Roman im Juni kommenden Jahres bei Rowohlt erscheinen - unter dem Titel: "Es war das oder sterben". Angesichts der aktuellen Entwicklungen wolle man aber zunächst das persönliche Gespräch mit dem Autor führen, bevor eine endgültige Entscheidung über die Veröffentlichung getroffen werde, teilte Rowohlt dem Deutschlandfunk mit.
Oréliens neuer Roman war bereits von der Auswahlliste für den renommierten französischen Literaturpreis Prix Goncourt gestrichen worden.
Kommentar:
Glatt gelogen
- Verlag lässt Thélyson Orélien fallen
Diese Nachricht wurde am 22.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
