
Nach Angaben von Innenminister Nuñez kam es in der ersten Tageshälfte zu keinen größeren Zwischenfällen. In Lyon setzte die Polizei Tränengas ein, um etwa 150 Demonstranten auseinanderzutreiben, die trotz eines Verbots eine Straße blockieren wollten. Landesweit waren rund 70.000 Sicherheitskräfte im Einsatz, um befürchtete neue Gewalttaten und Plünderungen zu verhindern.
In der Region Paris gab es nach Angaben des Ministers mehr als 1.000 Kontrollen. Dabei seien viele gefährliche Gegenstände sichergestellt worden - etwa Boule-Kugeln, Schleudern und eine Softair-Waffe. Museen wie der Louvre und das Musée d'Orsay blieben geschlossen. Ladenbesitzer schützten ihre Schaufenster mit Holzplatten, um Plünderer abzuschrecken.
Am vergangenen Wochenende war es in Frankreich am Rande von Demonstrationen gegen hohe Lebenshaltungskosten und Missstände im Bildungssystem zu massiven Ausschreitungen gekommen.
Diese Nachricht wurde am 24.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
