Thüringens Ministerpräsident
Voigt fordert programmatischen Neuanfang der CDU

Thüringens Ministerpräsident Voigt hat eine Kursänderung der CDU in der Bundespolitik gefordert.

    Erfurt: Mario Voigt (CDU), Ministerpräsident von Thüringen, während der Regierungsmedienkonferenz nach der Kabinettsitzung
    Thüringens Ministerpräsident Voigt will eine Neuausrichtung der CDU. (Martin Schutt / dpa / Martin Schutt)
    Die CDU brauche einen programmatischen Neuanfang, sagte Voigt dem Handelsblatt. Er betonte, dass es für Wirtschaftswachstum Reformen notwendig seien. Zugleich müsse man aber die Bedürfnisse der Menschen berücksichtigen. Die zentrale Frage für viele laute, ob sie sich das Leben mit Blick auf Energiekosten, Mieten und Einkauf noch leisten können. Er bekräftigte seine Forderung nach dem Erhalt der abschlagsfreien Frührente nach 45 Beitragsjahren und sprach sich gegen die geplante Zuckersteuer aus.
    Das CDU-Präsidium kommt am 11. Oktober in Berlin zu einer Klausurtagung zusammen, um über die Folgen der Niederlagenserie bei den drei Landtagswahlen im September zu beraten. Die acht CDU-Ministerpräsidenten nehmen an der Sitzung teil.
    Diese Nachricht wurde am 24.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.