
Das melden mehrere Medien unter Berufung auf ein Papier, auf das sich beide Seiten verständigt haben. Unter anderem ist vorgesehen, dass sich die Koalitionsfraktionen mit der Linken quartalsweise über geplante Gesetzentwürfe und wichtige Anträge austauschen. Gibt es auf Fachebene keine Klärung, soll eine Einigung auf anderen Ebenen bis hin zu den Fraktionschefs und der Staatskanzlei versucht werden. Eine feste Zusammenarbeit mit der Linken ist wegen eines Unvereinbarkeitsbeschlusses der CDU aus dem Jahr 2018 nicht möglich.
Voigt regiert in Thüringen mit einer Koalition aus seiner CDU, Thüringen.Gerecht und SPD. Thüringen.Gerecht ging aus der auseinandergebrochenen BSW-Fraktion hervor und hat weniger Mitglieder als vor dem Bruch. Die Regierungskoalition hat keine Mehrheit im Landtag und ist deshalb auf das Abstimmverhalten der Opposition angewiesen.
Diese Nachricht wurde am 04.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
