
Brüssel unterstütze eine von der Internationalen Energieagentur koordinierte Freigabe, schrieb EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen in Onlinediensten. Bundesaußenminister Wadephul sagte, mit diesem Ergebnis seien die EU-Interessen gewahrt. Bundeswirtschaftsministerin Reiche betonte, die Freigabe stelle kein Risiko für die Energieversorgung dar. Die US-Regierung hatte mit einem Exportstopp für Diesel nach Europa gedroht, sollten europäische Staaten ihre Reserven nicht freigeben.
Nach Angaben von Frankreichs Präsident Macron erfolgt die Freigabe der Ölreserven innerhalb von vier Monaten, um die Energiemärkte zu entlasten. Große Mengen an Diesel kämen binnen 20 Tagen auf den Markt.
Zu den G7-Staaten gehören neben den USA, Deutschland und Frankreich auch Großbritannien, Italien, Japan und Kanada.
Diese Nachricht wurde am 02.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
