Kanada und EU
Von der Leyen: Beziehungen auf "höchstmögliche Ebene" heben

Angesichts von Handelsstreitigkeiten mit den USA und einer sich verändernden Weltordnung wollen die Europäische Union und Kanada eine enge Partnerschaft eingehen.

    Mark Carney. Kanadas Premierminister (Mitte), Antonio Costa, Präsident des Europäischen Rates  (links), und Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission sitzen auf einem Podium beim Kanada-EU-Gipfel.
    Mark Carney. Kanadas Premierminister (Mitte), Antonio Costa, Präsident des Europäischen Rates (links), und Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission (Christopher Katsarov / The Canadia / Christopher Katsarov)
    Kommissionspräsidentin von der Leyen sagte zum Auftakt des zweitägigen EU-Kanada-Gipfels in Montreal, beide Seiten wollten die Beziehungen auf die höchstmögliche Ebene heben. Ähnlich äußerte sich EU-Ratspräsident Costa. Die Partnerschaft zwischen der EU und Kanada werde die engste, tiefste und einzigartigste sein, die es gebe. Der kanadische Premierminister Carney betonte, man müsse die Zusammenarbeit verstärken, um eine "strategische Autonomie" sicherzustellen. Konkret gehe es um die Bereiche Verteidigung, Raumfahrt, Seltene Erden und Künstliche Intelligenz. Entsprechende Abkommen sollen morgen geschlossen werden.
    Diese Nachricht wurde am 29.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.