
Landespolitiker von Linken, Grünen und SPD streben gemeinsame Verabredungen zu den Themen Antisemitismus, organisierte Kriminalität und Umgang mit Rassismus an. Eine Verständigung gilt als Voraussetzung für reguläre Sondierungsgespräche.
Die Linke war aus der Wahl in Berlin mit 25,7 Prozent der Stimmen als stärkste Kraft hervorgegangen. Gegen Teile des Landesverbands gibt es Antisemitismusvorwürfe. Außerdem sorgen Kontakte einzelner Mitglieder zu mutmaßlichen Angehörigen krimineller Clans für Diskussionen. Darüber hinaus war bekannt geworden, dass Linken-Spitzenkandidatin Eralp mehrere Jahre Mitglied der Roten Hilfe war. Der Landesverfassungsschutz erwähnt die Berliner Ortsgruppe in seinem Jahresbericht als mit Abstand größte linksextremistische Organisation der Hauptstadt. Allerdings verfolgten nicht alle Mitglieder verfassungsfeindliche Zielsetzungen.
Diese Nachricht wurde am 01.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
