
Die Fraktionsvorsitzende im Bundestag sagte dem Sender n-tv, es gebe zwar eine Schnittmenge, insbesondere beim Thema Gerechtigkeit. Sie forderte jedoch von der Berliner Linken ein härteres Vorgehen gegen Antisemitismus in den eigenen Reihen. Dröge verlangte zudem eine Erklärung von Linken-Spitzenkandidatin Eralp, warum diese jahrelang Mitglied im Verein Rote Hilfe war. Laut Landesverfassungsschutz stehen die Organisation und ihre Entscheidungsträger in Gegnerschaft zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung. Deshalb werde die Rote Hilfe beobachtet.
Eineinhalb Wochen nach der Wahl in Berlin treffen sich Vertreter von Linke, Grünen und SPD heute zu ersten Vorgesprächen. Die Linke war aus der Wahl in Berlin mit 25,7 Prozent der Stimmen als stärkste Kraft hervorgegangen.
Diese Nachricht wurde am 01.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
