
Er unterstütze eine Überprüfung durch ein externes juristisches Unternehmen, sagte Kotlikoff. Dabei solle es um den Umgang der Universität mit dem Fall aus dem Jahr 2024 gehen. Eine frühere Studentin der Hochschule hatte angegeben, sie sei von sieben Mitgliedern einer Studentenverbindung betäubt und dann von der Gruppe vergewaltigt worden. Die zuständige Staatsanwaltschaft entschied jedoch, die Verdächtigen nicht vor Gericht zu stellen. Die Universität verbot zwar die Studentenverbindung nach den Vorwürfen, schloss aber nur einige der Beteiligten von der Universität aus. - Nach einer Zivilklage wird der Fall nun erneut untersucht.
Tausende Frauen äußerten in den vergangenen Tagen in sozialen Medien ihre Empörung über den Umgang von Justiz, Universität und Gesellschaft mit dem Fall.
Diese Nachricht wurde am 04.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
