Verkehrsministerkonferenz
VRR-Vorstandssprecher Wittke bedauert ausgebliebene Einigung bei flexiblem Deutschlandticket für Gelegenheitsfahrer

Der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Krischer von den Grünen hat kritisiert, dass die Verkehrsministerkonferenz sich nicht mit dem Vorschlag für ein flexibles Deutschlandticket beschäftigt hat.

    Oliver Krischer schaut ernst.
    Der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Krischer (picture alliance / dpa / Rolf Vennenbernd)
    Er sprach von einer verpassten Chance für Digitalisierung, Kostensenkung und Komfort. Der Vorstoß von Nordrhein-Westfalen und Hamburg für Gelegenheitsfahrer sah vor, dass die Fahrgäste nur für die Strecken zahlen, die sie tatsächlich zurücklegen - pro Monat aber höchstens den Preis des Deutschlandtickets.
    Der Vorstandssprecher des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr, Wittke, sagte im Deutschlandfunk, ein solches digitales Ticket habe sich in Nordrhein-Westfalen als sehr erfolgreich erwiesen. Wittke widersprach den Bedenken anderer Länder, das Modell sei finanziell nicht zu stemmen. Voraussetzung sei allerdings eine radikale Vereinfachung des Tarifangebots, damit das Nutzen öffentlicher Verkehrsmittel für Kunden einfach und verständlich bleibe.
    Diese Nachricht wurde am 22.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.