
Das Management müsse den Vertrauensbruch rückgängig machen, sagte Verhandlungsführer Gröger anlässlich einer weiteren Gesprächsrunde mit den Arbeitgebern in Hannover. Andernfalls hätte das weitreichende Folgen. Das Unternehmen habe bis Ende Oktober Zeit, ansonsten könne ein Arbeitskampf vorbereitet werden.
Das erste sogenannte Überprüfungsgespräch Ende September war von der Kündigung mehrerer Haustarifverträge durch VW überschattet worden. Außerdem hatte das Management gefordert, dass die Beschäftigen für mehrere Jahre auf Lohnerhöhungen verzichten sollen.
Volkswagen plant den Abbau von zusätzlich 50.000 Arbeitsplätzen. Zudem ist der Fortbestand von vier Werken in Deutschland nicht gesichert.
Diese Nachricht wurde am 23.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
