
Außerdem kritisierten sie, die Diskussion über mögliche Ausschreitungen wie zuvor in Frankreich gehe an den eigentlichen Anliegen der jungen Menschen vorbei. Die Demonstranten würden unter Generalverdacht gestellt. Auch zahlreiche Stimmen aus Politik, Kommunen und Jugendverbänden fordern, die Anliegen der jungen Generation ernst zu nehmen. Parteiübergreifend riefen Politiker zu einem friedlichen Verlauf der Proteste auf.
Im Vorfeld hatten die deutschen Sicherheitsbehörden vor einer möglichen Unterwanderung durch linksextreme Kräfte gewarnt. Am Berliner Kurfürstendamm zum Beispiel schützen einige Geschäfte ihre Schaufenster mit Holzplatten. Einige planen auch, früher zu schließen. Bisher verfügen die Behörden aber über keine Erkenntnisse zu bevorstehender Gewalt.
In mehr als 30 Städten sind morgen Demonstrationen geplant. Gefordert werden mehr Investitionen in Bildung, Gesundheit und Klimaschutz sowie Maßnahmen gegen steigende Lebenshaltungskosten.
Diese Nachricht wurde am 30.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
