
Die russische Menschenrechtsbeauftragte Lantratowa veröffentlichte ein Video, das Menschen in der Stadt zeigt, die auf Busse warten. Von ukrainischer Seite hieß es, jeder Einwohner, der wolle, könne Oleschky verlassen. Zugleich sollen Hilfslieferungen in die Stadt gebracht werden.
Russland und die Ukraine hatten sich unter Vermittlung der USA auf eine begrenzte viertägige Waffenruhe in der Region verständigt. Um einen sicheren Korridor für die Evakuierung zu schaffen, wurden zunächst Minen in der Umgebung beseitigt.
Oleschky liegt im von Russland besetzten Teil der Ukraine. In der Stadt sollen sich noch etwa 2.000 Menschen aufhalten. Sie sind seit Monaten weitgehend von der Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten abgeschnitten.
Diese Nachricht wurde am 30.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
