
Darin heißt es, man werde mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln für den Fortbestand der Arbeitsplätze kämpfen. Die Gewerkschaft Verdi erklärte, es herrsche völlige Ungewissheit. Sie warf dem Management haarsträubende Fehler vor.
Galeria hatte beim Amtsgericht Düsseldorf erneut die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt - es ist bereits das vierte in sechs Jahren. Der Antrag schaffe den rechtlichen Rahmen, um die aktuelle Situation zu ordnen, das Unternehmen zu stabilisieren und die Voraussetzungen für eine nachhaltige Zukunft zu schaffen, teilte Galeria mit. Der Geschäftsbetrieb in den 83 Filialen mit rund 12.000 Beschäftigten soll vorerst weiterlaufen.
Infolge der zurückliegenden Insolvenzverfahren wurden schon zahlreiche Filialen geschlossen. Die Gläubiger verzichteten auf Milliardenforderungen, um der Warenhauskette den Weg aus der Krise zu ermöglichen. Vor gut zweieinhalb Jahren hatte das Unternehmen, damals noch unter dem Namen Galeria Karstadt Kaufhof, den bislang letzten Antrag gestellt. Vorausgegangen war die Schieflage des damaligen Mutterkonzerns Signa. Im Zuge der Insolvenz mussten damals neun der 92 Warenhäuser schließen.
Diese Nachricht wurde am 03.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



