
Der Geschäftsbetrieb in den 83 Filialen soll vorerst weiterlaufen, wie der Konzern der dpa mitteilte. Die rund 12.000 verbliebenen Beschäftigten müssen nun wieder um ihre Arbeitsplätze bangen.
Die Gewerkschaft Verdi erklärte, es herrsche völlige Ungewissheit. Die Beschäftigten bräuchten schnell Aufklärung, wie es weitergehe. Dem Management warf die Gewerkschaft haarsträubende Fehler vor.
Für Galeria ist es der vierte Insolvenzantrag innerhalb von sechs Jahren. Zahlreiche Filialen wurden infolge der zurückliegenden Verfahren bereits geschlossen. Seit zwei Jahren gehört Galeria einer US-Investmentgesellschaft und einer Beteiligungsfirma des deutschen Unternehmers Bernd Beetz.
Diese Nachricht wurde am 02.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
