Bundesverband der Deutschen Industrie
Warnung vor zunehmender russischer Sabotage gegen Industrieunternehmen

​Der Bundesverband der Deutschen Industrie warnt vor einer wachsenden Gefahr durch ‌russische Sabotageakte ⁠gegen heimische ⁠Unternehmen.

    Das Logo und der Schriftzug des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI)
    Der BDI sieht die größte Schutzlücke beim Übergang von Warnungen der Sicherheitsbehörden zum Handeln. (dpa / Soeren Stache)
    Firmen, ⁠kritische ⁠Infrastrukturen und verteidigungsrelevante Lieferketten ⁠stünden bereits heute im Fokus der Angriffe, sagte der stellvertretende BDI-Hauptgeschäftsführer Lösch dem "Handelsblatt". Eine ⁠leistungsfähige Industrie sei die Voraussetzung ⁠für die Verteidigungsfähigkeit, Versorgungssicherheit und ‌staatliche Handlungsfähigkeit. Der Schutz der Wirtschaft müsse deshalb ​politische Priorität haben.
    Lösch zufolge gibt es bei der Abwehr von Sabotageakten noch Defizite. Die größte Schutzlücke sehe er beim Übergang von Warnungen der Sicherheitsbehörden zum Handeln. Zwar habe sich die Zusammenarbeit deutlich verbessert. Was ​aber weiterhin fehle, seien Verfahren, um aus Warnungen schnell konkrete Maßnahmen abzuleiten.
    Diese Nachricht wurde am 12.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.