Appell
Wassermangel an der Donau: Ungarns Regierungschef Magyar ruft zum Stromsparen auf

Der ungarische Ministerpräsident Magyar hat Menschen und Unternehmen in seinem Land zum Stromsparen aufgerufen.

    Ein Fischer versucht am 22. Juli 2026, sein Boot zu bewegen, das vor der Calafat-Vidin-Brücke, die Bulgarien und Rumänien in der Nähe des Dorfes Antimovo im Südosten Bulgariens verbindet, durch Algen am Grund der Donau blockiert ist.
    Anhaltende Dürre hat die Wasserstände entlang der Donau teils auf Rekordtiefstände sinken lassen (Archivbild). (AFP / NIKOLAY DOYCHINOV)
    Wegen der schrittweisen Abschaltung des Kernkraftwerks Paks infolge der niedrigen Donau-Pegelstände drohe Ungarn eine beispiellose Energiekrise, erklärte Magyar in einer Online-Botschaft. Auch ein gasbetriebenes Stromkraftwerk bei Budapest könne wegen einer technischen Panne vorübergehend nicht produzieren.
    Auch in Rumänien wurden Kernkraftwerke mangels Kühlwasser aus der Donau heruntergefahren. In Österreich mussten Wasserkraftwerke die Produktion drosseln.
    Diese Nachricht wurde am 30.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.