Berlin
Wegen Anschlagsplänen: Auswärtiges Amt bestellt iranischen Botschafter ein

Das Auswärtige Amt hat den iranischen Botschafter einbestellt. Hintergrund ist die Verurteilung von zwei Männern mit Verbindung zu Teheran zu Haftstrafen in der vergangenen Woche.

    Detailaufnahme Auswärtiges Amt, Werderscher Markt, in Berlin
    Das Auswärtige Amt in Berlin (picture alliance/imageBROKER/Karl-Heinz Spremberg)
    Die Richter am Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg sahen es als erwiesen an, dass die Beschuldigten zur Vorbereitung von Anschlägen den Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Schuster, und den Präsidenten der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Beck, ausgekundschaftet haben.
    Das Auswärtige Amt erklärte, Angriffe auf jüdisches Leben und auf diejenigen, die es verteidigten, würden nicht toleriert. Man ⁠verurteile ⁠die Aktivitäten Teherans ⁠aufs Allerschärfste und werde nicht zulassen, dass der Iran ⁠die freiheitliche Gesellschaft bedrohe.
    Diese Nachricht wurde am 19.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.