Berlin
Wegner: Keine sensiblen Daten bei Hacker-Angriff auf Senatsverwaltung abgeflossen

Bei ​dem Hackerangriff auf den Berliner Senat in der vergangenen Woche sind laut dem Regierenden Bürgermeister Wegner keine sensiblen Daten ‌abgeflossen.

    Kai Wegner (r, CDU), Regierender Bürgermeister von Berlin, und Iris Spranger (SPD), Berliner Senatorin für Inneres und Sport, sitzen bei einer Pressekonferenz nebeneinander vor einem blauen Hintergrund.
    Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und Innensenatorin Iris Spranger (SPD) informieren bei einer Pressekonferenz zum Stand der Untersuchung nach dem Hackerangriff auf die Berliner Senatsverwaltung. (picture alliance / dpa / Bernd von Jutrczenka)
    Nach dem bisherigen Stand der Untersuchung seien nur Daten abgeflossenen, die auch öffentlich zugänglich seien, erklärte der CDU-Politiker am Abend in Berlin. Der Sender RBB hatte gestern berichtet, bei der Cyberattacke hätten die Täter zum Teil auch Zugang zu sensiblen Daten gehabt.
    Wegner fügte hinzu, dass es noch mehrere Tage dauern werde, bis die beiden nach dem Angriff vom Netz abgekoppelten Bereiche der Senatsverwaltung wieder angeschlossen würden und voll arbeitsfähig seien.
    Die Berliner Innensenatorin Spranger betonte, dass die Durchführung der Landtagswahl am 20. September nicht gefährdet sei. Es habe nur für eine sehr kurze Zeit eine Unterbrechung ​bei der Beantragung von Briefwahlunterlagen gegeben. Dies sei inzwischen aber wieder möglich, erklärte die SPD-Politikerin.
    Diese Nachricht wurde am 19.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.