
Auf die seit Jahresbeginn verschickten Fragebögen hätten bis zum 31. Juli innerhalb der vorgesehenen Fristen rund vier Prozent der Frauen geantwortet, teilte das Bundesverteidigungsministerium mit. Der Rücklauf der angeschriebenen Männer, die zur Antwort verpflichtet sind, lag den Angaben zufolge unverändert bei 96 Prozent.
In dem Fragebogen wird unter anderem das Interesse am Dienst bei der Bundeswehr erfasst. Um mehr Nachwuchs zu gewinnen, hatte die Regierungskoalition zum Jahresbeginn den neuen freiwilligen Wehrdienst eingeführt.
Das Verteidigungsministerium zeigte sich insgesamt zufrieden mit der Personalentwicklung. Ende Juli habe die Bundeswehr rund 186.700 Soldaten gehabt. Das sei der höchste Stand seit 13 Jahren. Im Vergleich zum Juli 2025 gebe es zwei Prozent mehr Soldaten, in absoluten Zahlen rund 3.700 mehr Männer und Frauen.
Diese Nachricht wurde am 17.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
