"Gen Z regelt"
Weitere Schülervertretung distanziert sich von Protestaufruf für 31. Oktober

Weitere Schülervertreter haben sich von den für Samstag angekündigten Protesten distanziert.

    Vor dem Eingang des Otto-Suhr-Instituts der Freien Universität Berlin wurden mehrere Transparente aufgehängt.
    Proteste an den Universitäten - wie hier in Berlin - stehen in Zusammenhang mit dem bevorstehenden Aktionstag. (picture alliance/dpa/Michael Ukas)
    In Niedersachsen erklärte der Landesschülerrat, es fehle die Transparenz der Verantwortlichen und es gebe die Sorge einer politischen Vereinnahmung. Es habe sich bislang nicht nachvollziehbar klären lassen, wer etwa die Demonstration in Hannover organisiere. Man rechne nicht damit, dass sich viele Schülerinnen und Schüler beteiligen werden.
    Für Samstag wird in vielen deutschen Großstädten zu Demonstrationen unter dem Motto "Gen Z regelt" aufgerufen. Die Initiative setzt sich nach eigenen Angaben für Investitionen in Bildung und Klimaschutz sowie für Maßnahmen gegen steigende Lebenshaltungskosten und gegen die Wehrpflicht ein.

    Bundesschüler*innenkonferenz startet eigenen Demonstrationsaufruf

    Auch die Bundesschüler*innenkonferenz hatte sich bereits von den Protesten am Samstag distanziert. Die Generalsekretärin der Organisation, Kirchhoff, sagte dem Sender RTL, man könne das grundlegende Anliegen unterstützen, wisse aber nicht genau, wer hinter dem Aufruf stehe.
    Kirchhoff kündigte einen eigenen Protest in Berlin am 20. November an. Daran sollten auch Lehrer und andere Jugendbewegungen teilnehmen. Zugesagt hätten bereits die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, der Bundeselternrat und Fridays for Future. 
    Diese Nachricht wurde am 29.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.