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Weitere Warnstreiks der IG Metall - Kritik der Arbeitgeber

Im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie weitet die IG Metall ihre Warnstreiks aus. In mehreren Bundesländern legten Beschäftigte heute früh die Arbeit nieder. Die ersten Arbeitskampfmaßnahmen hatten bereits gestern unmittelbar nach Ende der Friedenspflicht begonnen.

    Bayern, Königsberg: "Team IG Metall" und "Fränkische" ist auf den Jacken von Teilnehmern einer Demonstration zu lesen, während sie Fahnen mit dem Logo der IG Metall in den Händen halten.
    Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie (Pia Bayer/dpa)
    Die Gewerkschaft plant bis Ende der Woche Warnstreiks in mehr als 2.000 Betrieben bundesweit - das teilte sie am Vormittag mit. Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall warf den Gewerkschaften vor, - Zitat - "aus organisationspolitischen Gründen unnötigen Schaden" anzurichten. Gesamtmetall-Chef Zander sagte dem Portal "t-online", dies sei nicht verantwortbar in einer Zeit, in der vor allem wegen der Arbeitskosten Investitionen in ausländische Standorte flössen und im Monat 10.000 Arbeitsplätze verloren gingen.

    Gewerkschaft will fünf Prozent mehr Geld

    Nach dem Willen der Gewerkschaft sollen die rund 3,7 Millionen Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie fünf Prozent mehr Geld erhalten. Zudem fordert die IG Metall Regelungen zur Sicherung von Arbeitsplätzen. Die Arbeitgeber hatten zuletzt eine Einmalzahlung für das kommende Jahr sowie 1,3 Prozent mehr Geld ab 2028 angeboten.
    Diese Nachricht wurde am 02.11.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.