
In mehreren Bundesländern wollen Beschäftigte heute die Arbeit niederlegen. Die ersten Arbeitskampfmaßnahmen hatten gestern unmittelbar nach Ende der Friedenspflicht begonnen. Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall warf den Gewerkschaften vor, - Zitat - "aus organisationspolitischen Gründen unnötigen Schaden" anzurichten. Gesamtmetall-Chef Zander sagte dem Portal t-online, dies sei nicht verantwortbar in einer Zeit, in der vor allem wegen der Arbeitskosten Investitionen in ausländische Standorte flössen und im Monat 10.000 Arbeitsplätze verloren gingen.
Nach dem Willen der Gewerkschaft sollen die rund 3,7 Millionen Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie fünf Prozent mehr Geld erhalten. Zudem fordert die IG Metall Regelungen zur Sicherung von Arbeitsplätzen. Die Arbeitgeber hatten zuletzt eine Einmalzahlung für das kommende Jahr sowie 1,3 Prozent mehr Geld ab 2028 angeboten.
Diese Nachricht wurde am 02.11.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
