Palästinensergebiet
Welthungerhilfe: Teuerung in Gaza macht Leben unbezahlbar

Ein Großteil der Menschen im Gazastreifen kann nach Angaben der Welthungerhilfe selbst Grundnahrungsmittel nicht mehr bezahlen und ist auf schnelle Hilfslieferungen angewiesen.

    Ein Arbeiter entfernt Stahlstangen aus einem zerstörten Gebäude, um sie für den Bau neuer Gebäude wiederzuverwenden.
    Der Wiederaufbau in Gaza geht nur schleppend voran. (Archivbild) (AFP / Omar Al-Qattaa)
    Welthungerhilfe-Generalsekretär Mogge sagte dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland", die Preise lägen in der Regel beim Acht- bis Zehnfachen dessen, was die Waren vor dem Krieg gekostet hätten. Der Preis für Brot habe sich verdoppelt. Gurken kosteten mittlerweile vier US-Dollar statt zuvor 30 Cent. Gleichzeitig hätten die meisten Menschen praktisch kein Einkommen mehr.
    Mogge drängte auf weitere Hilfslieferungen, um die akute Not zu lindern. Es brauche einen wirtschaftlichen Wiederaufbau und mehr lebenswichtige Güter, die in den Gazastreifen hineingelassen werden, hieß es von der Welthungerhilfe.
    Diese Nachricht wurde am 01.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.