Neue Fälle verdreifacht
WHO besorgt über Cholera-Fälle im Jemen

Die Weltgesundheitsorganisation hat sich besorgt über die Ausbreitung der Cholera im Jemen gezeigt.

    Ein jemenitisches Mädchen mit Verdacht auf Cholera wird in einem Zelt in einem Krankenhaus in Sanaa behandelt.
    Betroffene von Cholera im Jeman (Archiv) (dpa, Hani Al-Ansi)
    Anfang September habe es in einer Woche 217 neue Fälle der Krankheit gegeben, Ende September seien es fast 650 Fälle innerhalb einer Woche gewesen, erklärte die WHO. Die zunehmende Zahl von Betroffenen belaste Krankenhäuser, die bereits tausende Kriegsverletzte behandelten. Die Eskalation des Krieges und die Flucht vieler Menschen erhöhten das Risiko weiterer Ausbrüche. Seit Jahresbeginn wurden laut der WHO im Jemen über 8.000 Cholera-Verdachtsfälle und 27 Todesfälle registriert.
    Cholera ist eine akute Darminfektion, die durch mit Bakterien verunreinigtes Wasser oder Lebensmittel übertragen wird. Die Krankheit kann ohne Behandlung tödlich verlaufen.
    Diese Nachricht wurde am 13.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.