
Ein zeitnaher und vollständiger Informationsaustausch sei unerlässlich, um widersprüchliche Berichte zu klären und eine genaue Einschätzung potenzieller Risiken für die öffentliche Gesundheit zu ermöglichen, erklärte Tedros.
Die WHO hatte die Pest-Gefahr in Sibirien zuvor als moderat bis niedrig eingestuft. Für ganz Russland gesehen sei die Gefahr niedrig, für den Rest Europas sehr niedrig, sagte ein WHO-Sprecher in Genf.
Auch die US-Regierung verlangte Aufklärung von Moskau. Präsident Trump kündigte an, sehr bald mit Russlands Präsident Putin über den Fall zu sprechen.
Russische Medien hatten vergangenen Freitag berichtet, die 28-Jährige Laborarbeiterin sei an Lungenpest gestorben. Sie habe sich möglicherweise im Labor infiziert. Die russischen Behörden wiesen die Darstellung zurück.
Diese Nachricht wurde am 07.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
