Möglicher Pestfall in Russland
WHO schätzt Risiko für Europa als sehr gering ein

Nach einem möglichen Pestfall in Russland schätzt die Weltgesundheitsorganisation das Risiko für Europa als sehr gering ein. Ein Sprecher teilte in Genf mit, die russischen Behörden hätten alle Personen identifiziert, die mit der verstorbenen Laborantin eines Forschungsinstituts in der Region Irkutsk Kontakt gehabt hätten.

    Russland, Irkutsk: Dieses vom Forschungsinstitut für Pestbekämpfung in Irkutsk für Sibirien und den Fernen Osten via AP veröffentlichte Bild zeigt Mitarbeiter des Instituts in einem Labor.
    Institut für Pestbekämpfung in Irkutsk (Uncredited/The Irkutsk Anti-Plag Research Instiute of Siberia and Far East/AP/dpa)
    Niemand habe bisher Krankheitssymptome gezeigt.
    Örtliche Medien hatten vergangenen Freitag berichtet, die 28-Jährige sei an Lungenpest gestorben. Sie habe sich möglicherweise im Labor infiziert. Die russischen Behörden wiesen die Darstellung zurück. Sie sprechen von einer Lungenentzündung unbekannter Ursache.
    Diese Nachricht wurde am 06.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.