Ukraine-Krieg
Wieder russischer Angriff auf Südbrücke in Kiew - lange Staus

Russland hat erneut die für den Verkehr wichtige Südbrücke in der ukrainischen Hauptstadt Kiew angegriffen.

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    Das teilte Bürgermeister Klitschko auf Telegram mit. Demnach bleibt die Brücke sowohl für den Auto- als auch für den Bahnverkehr gesperrt. Bereits am Donnerstag hatten russische Drohnen die Brücke beschädigt. Daraufhin wurden mehrere Brücken über den Fluss Dnipro zwischen dem Ost- und Westteil Kiews zum Teil gesperrt. Das führte zu langen Staus.
    Präsident Selenskyj sagte der "Financial Times", die Russen nähmen alles ins Visier, Brücken, Rechenzentren, das Internet, Kindergärten, Schulen und Universitäten. Ziel sei es, die Menschen aus den Städten zu vertreiben.
    In dem Kiewer Vorort Hostomel wurden zudem zwei Menschen bei einem russischen Drohnenangriff verletzt. Wie Gouverneur Tkatschenko auf Telegram mitteilte, wurden mehrere Lagerräume getroffen und in Brand gesetzt. Zuvor waren bei einem russischen Luftangriff auf die ostukrainische Stadt Charkiw zwei Menschen getötet sowie 28 verletzt worden.
    Die Ukraine ‌griff nach russischen Angaben Industrieanlagen in der Stadt Wolgograd mit Drohnen an.
    Diese Nachricht wurde am 03.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.