
Das geht aus dem sogenannten Fehlzeiten-Report der Krankenkasse AOK hervor. Innerhalb von zehn Jahren ist die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage bei AOK-Versicherten durch psychische Erkrankungen demnach um knapp 42 Prozent gestiegen. Insgesamt waren psychische Erkrankungen für 12,5 Prozent aller Fehlzeiten verantwortlich. Besonders häufig traten sie bei Angestellten in Callcentern, in Pflegeberufen und bei Tätigkeiten in der Kinderbetreuung auf.
Insgesamt gingen die Fehlzeiten im vergangenen Jahr allerdings leicht zurück. Im Schnitt wurden gut 23 Arbeitsunfähigkeitstage je AOK-Mitglied gezählt; in den beiden Jahren zuvor waren es jeweils knapp 24 Tage.
Diese Nachricht wurde am 08.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
