
Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, bezogen zum Jahresende 2025 rund 1,3 Millionen Haushalte Wohngeld. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Erfassung vor über 20 Jahren. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl um 7,2 Prozent.
Auch die staatlichen Ausgaben für das Wohngeld erreichten mit fast fünf Milliarden Euro einen Rekordwert. Der Anstieg ist vor allem auf die gesetzlich vorgeschriebene Anpassung an die allgemeine Preis- und Mietentwicklung zurückzuführen. Der durchschnittliche monatliche Wohngeldanspruch pro Haushalt stieg dadurch leicht auf 296 Euro.
Die größte Empfängergruppe waren den Angaben zufolge alleinlebende Rentnerinnen und Rentner sowie Pensionäre gefolgt von Haushalten mit Personen unter 25 Jahren.
Diese Nachricht wurde am 25.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
