
In der Hauptstadt Warschau versammelten sich rund 1000 Teilnehmer vor dem Parlament. Auch in Krakau, Posen, Lodz und weiteren Städten wurden Proteste gemeldet. Die Organisatoren forderten, dass Schwangerschaftsabbrüche nicht mehr strafbar und über das öffentliche Gesundheitssystem zugänglich sind.
Zwar hatte das Parlament am Dienstag zwei Gesetzesentwürfe verabschiedet, die die Regelungen zum Schwangerschaftsabbruch lockern sollen. Es wird jedoch erwartet, dass der nationalkonservative Präsident Nawrocki sein Veto gegen die von Regierungschef Tusk unterstützten Gesetzesänderungen einlegt. Polens Abtreibungsgesetze zählen zu den strengsten in Europa.
Diese Nachricht wurde am 23.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
