
Im Vergleich zum ursprünglichen Haushaltsplan fiel das Ergebnis um 49,3 Millionen Euro schlechter aus. Mehr als die Hälfte der Aufwendungen entfiel auf das Programm. Dafür gab das ZDF rund 1,38 Milliarden Euro aus, etwa 33 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Der Sender begründet den Rückgang vor allem damit, dass 2025 weniger große Sportereignisse übertragen wurden als 2024, als unter anderem die Fußball-Europameisterschaft der Männer und die Olympischen Spiele stattfanden.
Auch die Personalkosten gingen zurück. Grund dafür seien vor allem geringere Aufwendungen für die Altersversorgung gewesen. Die Kosten für Gehälter und Sozialabgaben stiegen dagegen.
Juristische Entscheidung über Rundfunkbeitrag steht aus
Die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist derzeit auch Gegenstand einer juristischen Debatte. ARD und ZDFhaben Verfassungsbeschwerde eingelegt, weil die Länder eine von der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) empfohlene Erhöhung um 58 Cent ab Januar 2025 nicht umgesetzt haben. Die Länder argumentieren dagegen, der Finanzbedarf der Sender sei trotz des unveränderten Beitrags gedeckt. Die Entscheidung am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe steht noch aus.
Diese Nachricht wurde am 26.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
