
Sie versammelten sich in mehr als 30 Städten und forderten mehr Geld für Schulen, Maßnahmen gegen steigende Lebenshaltungskosten, soziale Gerechtigkeit und mehr Klimaschutz. Eine Wehrpflicht lehnten sie ab. "GenZ" ist ein Begriff für die Altersgruppe der heute 14- bis 29-Jährigen.
Am Rande gab es Zusammenstöße mit der Polizei. Einige Kundgebungen wurden gestoppt und aufgelöst. Unter anderem in Frankfurt am Main, Hamburg und Köln wurden Beamte mit Gegenständen und Pyrotechnik beworfen. Wasserwerfer kamen zum Einsatz. Einige Menschen sollen Verletzungen erlitten haben. Der Polizeigewerkschafter Roßkopf sagte der Rheinischen Post, die Proteste selbst hätten sich als sehr friedlich herausgestellt. Erst danach habe sich die Lage mancherorts durch autonome und zum Teil vermummte Personen zugespitzt. Im Vorfeld hatten Sicherheitsbehörden vor einer Unterwanderung der Proteste etwa durch linksextreme Kräfte gewarnt.
Diese Nachricht wurde am 01.11.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
