
Auf Protestmärschen und Kundgebungen in Paris und anderen Großstädten erhielten sie dabei auch Unterstützung von Bildungsgewerkschaften. Landesweit wurden nach Angaben des Bildungsministeriums mehr als 200 Gymnasien blockiert. Auch zahlreiche Universitäten mussten ihren Betrieb vorübergehend einstellen.
Neben friedlichen Protestmärschen kam es in einigen Städten erneut zu gewaltsamen Zusammenstößen mit der Polizei. In Lyon und Straßburg wurden Einsatzkräfte mit Gegenständen beworfen. Die Polizei setzte Tränengas ein.
Der französische Premierminister Lecornu hatte bereits Verbesserungen der Lernbedingungen zugesagt, zusätzliche Finanzhilfen jedoch weitgehend ausgeschlossen. Schüler- und Studierendenverbände kündigten an, ihre Proteste auch nach den Herbstferien fortzusetzen.
Diese Nachricht wurde am 13.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
