
Anlass ist das Schicksal einer 87-jährigen Frau aus Madrid, die ihre Wohnung verloren hat, nachdem sie dort 70 Jahre lang gelebt hatte. Ein Immobilienunternehmen kaufte die Wohnung und erhöhte die Miete um 275 Prozent. Am Mittwoch erfolgte die Zwangsräumung; die Rentnerin wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.
In Madrid und anderen spanischen Städten gingen Menschen daraufhin auf die Straße, um eine Reform des Mietrechts zu fordern. Die spanische Regierung will nun am Dienstag ein Dekret zur Wohnungspolitik verabschieden. Es würde unmittelbar in Kraft treten und unter anderem mehr Schutz vor Zwangsräumungen bieten.
Diese Nachricht wurde am 27.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
