Sturm "Manja"
Zehntausende in Großbritannien ohne Strom und Flugausfälle in Amsterdam

Das Sturmtief "Manja" hat in Großbritannien zu Stromausfällen und in den Niederlanden zu Flugstreichungen geführt.

    Hohe Wellen und Wind wegen des Sturmtiefs "Manja" peitschen an den Fähranleger in Dagebüll.
    Sturmtief "Manja": Wellen und Wind am Fähranleger in Dagebüll. (picture alliance / dpa / extremwetter.tv / Bernd März)
    Mehr als 82.000 Haushalte im Norden Großbritanniens waren nach Angaben des Branchenverbandes Energy Networks Association von der Stromversorgung abgeschnitten. In Schottland sorgten umgestürzte Bäume und abgerissene Stromkabel für Probleme im Straßen- und Bahnverkehr. In Nordirland fiel laut Netzbetreiber in 7.000 Haushalten der Strom aus. In der Hauptstadt Belfast wurden Fährverbindungen sowie einige Flüge von den beiden Flughäfen gestrichen.
    Am niederländischen Flughafen Amsterdam Schiphol wurden wegen starkem Wind nach Zählung der Nachrichtenagentur AFP 90 Abflüge annulliert. Zudem konnten Dutzende Landungen nicht stattfinden oder waren verspätet. In Skandinavien stellten zahlreiche Fähren ihren Betrieb vorübergehend ein. Starker Regen führte in der norwegischen Hauptstadt Oslo zu Überschwemmungen. An der deutschen Nordseeküste warnt das zuständige Bundesamt in der kommenden Nacht vor einer Sturmflut.
    Diese Nachricht wurde am 25.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.