
Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, hatte Döllner vor rund einem halben Jahr eine Selbstverpflichtung unterzeichnet. Demnach dürften "in den drei letzten Monaten vor Wahlen keine öffentlich wirksamen Termine" mit beteiligten Parteien oder Politikern mehr wahrgenommen werden. Audi verpflichte sich zudem zu Neutralität im Umgang mit Parteien und Interessengruppen, heißt es dort weiter.
Trump hatte bei einem Auftritt im Bundesstaat Georgia verkündet, dass Audi sein erstes Werk in den USA bauen wolle. Er rief Döllner auf die Bühne, der Trump für dessen Unterstützung dankte. Die verkehrspolitische Sprecherin der SPD, Cademartori, bezeichnete dies als Wahlkampfhilfe für einen Autokraten.
Das Werk, in dem jährlich 200.000 SUVs vom Band laufen sollen, muss noch vom Volkswagen-Aufsichtsrat genehmigt werden.
Diese Nachricht wurde am 25.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
