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Auftritt von Audi-Chef Döllner bei Trump-Wahlkampf verstößt gegen selbst auferlegte Richtlinien

Der Auftritt von Audi-Vorstandschef Döllner bei einer Wahlkampfveranstaltung von US-Präsident Trump verstößt nach Medienangaben gegen Richtlinien des Autokonzerns.

    US-Präsident Donald Trump begrüßt Gernot Döllner, Vorstandsvorsitzender der Audi AG, bei einer Wahlkampfveranstaltung im Guardian Centers of Georgia. Döllner lächelt.
    US-Präsident Donald Trump mit Gernot Döllner, Vorstandsvorsitzender der Audi AG, bei einer Wahlkampfveranstaltung im Guardian Centers of Georgia. (Mike Stewart / AP / dpa )
    Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, hatte Döllner vor rund einem halben Jahr eine Selbstverpflichtung unterzeichnet. Demnach dürften "in den drei letzten Monaten vor Wahlen keine öffentlich wirksamen Termine" mit beteiligten Parteien oder Politikern mehr wahrgenommen werden. Audi verpflichte sich zudem zu Neutralität im Umgang mit Parteien und Interessengruppen, heißt es dort weiter.
    Trump hatte bei einem Auftritt im Bundesstaat Georgia verkündet, dass Audi sein erstes Werk in den USA bauen wolle. Er rief Döllner auf die Bühne, der Trump für dessen Unterstützung dankte. Die verkehrspolitische Sprecherin der SPD, Cademartori, bezeichnete dies als Wahlkampfhilfe für einen Autokraten.
    Das Werk, in dem jährlich 200.000 SUVs vom Band laufen sollen, muss noch vom Volkswagen-Aufsichtsrat genehmigt werden.
    Diese Nachricht wurde am 25.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.