Xi beendet USA-Visite
Zollpause verlängert, Konflikte bleiben

Der chinesische Staats- und Parteichef Xi beendet heute seine dreitägige Visite in den USA.

    Donald Trump (r.) und Xi Jinping
    Donald Trump (r.) und Xi Jinping (picture alliance / AP Photo/Mark Schiefelbein)
    Zum Abschluss besucht er gemeinsam mit Präsident Trump das Nationalarchiv in Washington. Dort werden unter anderem die amerikanische Unabhängigkeitserklärung und die Verfassung aufbewahrt. Trump erklärte, er wolle Xi einige der bedeutendsten Zeugnisse der amerikanischen Geschichte zeigen.
    Im Mittelpunkt der bisherigen Gespräche standen Künstliche Intelligenz und Handelsfragen. Die USA teilten mit, beide Länder hätten sich auf eine zweimonatige Aussetzung der Zusatzzölle verständigt. Streitpunkte bleiben der Umgang mit Iran, Russland sowie Taiwan. Xi betonte, China und die USA müssten als verantwortliche Großmächte zusammenarbeiten, um ein friedliches Zusammenleben zu ermöglichen. Nach Darstellung Trumps sind die Beziehungen zwischen den Völkern beider Länder so gut wie nie zuvor. Konkrete Fortschritte in den strittigen Fragen wurden allerdings nicht bekannt.
    Diese Nachricht wurde am 25.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.