
Wegen des Klimaphänomens El Niño sei es im Einzugsgebiet des Kanals zu geringeren Niederschlägen als prognostiziert gekommen, erklärte der Betreiber ACP. Ab dem 3. September dürften täglich nur noch bis zu 34 Schiffe durch die Wasserstraße fahren; ab Mitte September bis zu 32. Derzeit durchqueren täglich 36 Schiffe die Verbindung zwischen Atlantik und Pazifik. Fünf Prozent des weltweiten Seehandels passieren die 80 Kilometer lange Wasserstraße.
Bei dem natürlich auftretenden Klimaphänomen El Niño erwärmt sich die Wasseroberfläche im östlichen und zentralen Pazifik nahe des Äquators, was weltweit Auswirkungen auf Wind, Luftdruck und Niederschläge hat. In der Folge steigt das Risiko für Wetterextreme.
Diese Nachricht wurde am 21.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
