Metall und Elektroindustrie
Zweite Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten in Baden-Württemberg begonnen

In Kornwestheim hat die zweite Runde der Tarifverhandlungen für die baden-württembergische Metall- und Elektroindustrie begonnen.

    Die Zentrale der IG Metall in Frankfurt am Main spiegelt sich in einem Schild mit dem Logo der Gewerkschaft.
    Die Zentrale der IG Metall in Frankfurt am Main spiegelt sich in einem Schild mit dem Logo der Gewerkschaft. (picture alliance / dpa)
    Die Arbeitgeberseite hat der IG Metall ein erstes Angebot vorgelegt. Dieses sieht nach Angaben von Gesamtmetall unter anderem eine Einmalzahlung von einem Prozent des Jahresbruttoentgelts im Juli 2027 sowie eine Tariferhöhung von 1,3 ⁠Prozent ⁠im Juli ⁠2028 vor. Die IG Metall fordert für die etwa 900.000 Beschäftigten im Südwesten unter anderem fünf Prozent mehr Geld.
    Morgen gehen auch die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten in Thüringen ebenfalls in die zweite Runde. Die Friedenspflicht endet mit Ablauf des 31. Oktobers. Warnstreiks wären also ab Sonntag möglich.
    Diese Nachricht wurde am 27.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.