Ungarn
Zwölf Tote bei Reisebus-Unfall - Fahrer möglicherweise eingeschlafen

In Ungarn sind bei einem Unfall mit einem Reisebus zwölf Menschen ums Leben gekommen.

    Der schwer beschädigte und eingedrückte Bus liegt auf der Seite am oberen Rand des Abhangs. Dahinter ein Kran, daneben Rettungskräfte.
    Bergung des verunglückten Fahrzeugs in Ungarn. (Zoltan Mathe / MTI / AP / dpa / Zoltan Mathe)
    Zehn weitere Menschen erlitten schwere Verletzungen, wie der ungarische Rettungsdienst mitteilte. Nach Angaben der Polizei kam der Reisebus aus Polen in der Nacht auf der Autobahn M3 von der Straße ab und stürzte in einen Graben. Der Unfall ereignete sich nahe Mezökeresztes östlich der Haupstadt Budapest.
    Ersten Ermittlungen zufolge soll der Fahrer am Steuer eingeschlafen sein. Er wurde festgenommen. In dem Bus befanden sich den Angaben zufolge insgesamt 59 Menschen - darunter eine Pilgergruppe aus dem Karpatenvorland, die sich auf dem Rückweg aus Bosnien und Herzegowina befand.
    Diese Nachricht wurde am 16.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.