
Bei einer Veranstaltung der "Westfalenpost" in Hagen sagte der Bundeskanzler nach Angaben der Zeitung, CDU und CSU hätten ein Verfahren verabredet. Vielleicht sei er einer der wenigen, die sich noch an Verabredungen hielten. Übereinstimmenden Berichten zufolge will die Union die CSU-Politikerin Aigner als Kandidatin benennen, vermutlich am Montag.
Merz' Vorgehen in dem Auswahlprozess war zuletzt auf harte Kritik in den eigenen Reihen gestoßen. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Kiesewetter hatte im ZDF erklärt, ausgerechnet bei diesem Spitzenamt - Zitat - "so zu dilettieren und zu verzögern", sei "bitter". Man erlebe eine "verstolperte, handwerklich schwierige Phase". Bisher habe Merz ganz allgemein kein Fingerspitzengefühl gezeigt. Ihm sei es nur wichtig gewesen, Bundeskanzler zu werden, so Kieswetter.
Diese Nachricht wurde am 07.11.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.







